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Das aus den Achtzigern stammende und im DOS-Modus startende
Programm Geo-EAS besteht aus mehreren Modulen für die
verschiedenen Schritte einer geostatistischen Analyse: Datenvorbereitung,
Variographie, Modellierung, Kriging, Visualisierung, Validierung.
Es ist aufgrund seiner Einfachheit für die ersten Versuche
bestens geeignet, sein Datenformat hat sich als Quasi-Standard
durchgesetzt und wird von vielen anderen Programmen verstanden.
Für größere Projekte ist Geo-EAS aufgrund
einiger Beschränkungen jedoch nicht die Software der
Wahl und die schon angesprochene Einfachheit geht manchem
Benutzer auch etwas zu weit, insbesondere da zum Teil wesentlich
bequemere Alternativen zur Verfügung stehen, z.B. Variowin
für die Modellierung und Surfer für die Visualisierung.
Trotz seines biblischen Alters wird Geo-EAS nach wie vor
häufig eingesetzt, da es sehr effektiv und stabil rechnet
und dabei mit den geringstmöglichen Ressourcen (z.B.
640 KB RAM) auskommt. Auch in Geostatistik-Kursen kommt es
aufgrund seiner Einfachheit regelmäßig zum Einsatz.
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